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Erstellt am: 29. Juni 2021

Gestaltung der Kreiselinsel

Seit März dieses Jahres läuft beim Kreisel in Himmelpfortens Ortsmitte alles rund, jetzt soll die Mittelinsel ansprechend gestaltet werden. Blumen in den Ortsfarben Blau und Gelb sollen erblühen. Künstler sind aufgerufen, Vorschläge für eine Skulptur zu machen.

Die Vorschläge reichten von Masten mit Fahnen der Partnergemeinden, über eine Mönchsskulptur bis zu einer schmiedeeisernen Pforte. Besonders gut kam der Vorschlag von Heike Hellwege an. Sie möchte die Kreiselfläche mit insektenfreundlichen Blumen in Blau und Gelb bepflanzen. Der Blühzeitraum könne sich bei entsprechender Auswahl der Pflanzen von Januar bis in den Spätherbst erstrecken, so Hellwege. Sie sieht ihren Vorschlag als „Gegenentwurf zu den Schotterwüsten“. Als Blickfang könne die Mitte mit einem Herz aus Stahlband garniert werden, „aber das ist zweitrangig. Mit geht es in erster Linie um die Bepflanzung“.

Die Ausschussvorsitzende Elfi Steffen (SPD) wies darauf hin, dass, egal, was auf der Kreiselinsel installiert wird, es von allen Seiten gut erkennbar sein müsse, also nicht zu filigran sein sollte. Bürgermeister Reimers ergänzte, dass der Kreisel im Notfall überfahrbar sein müsse. Das verlange die Straßenbaubehörde. Also dürften keine größeren Hindernisse geschaffen werden. Eine Skulptur in der Mitte sei allerdings machbar.

Skulpturen-Suche: Nonnen statt Mönch

Sebastian Hintze (SPD) sprach sich für solch einen „Eye-Catcher“ aus, sein Parteifreund Michael Horeis fand den Mönch nicht schlecht, wies aber darauf hin, dass in Himmelpforten ein Nonnenkloster angesiedelt war. „Es müsste daher eine Nonne sein, das wäre mein Favorit.“ Kirsten Stüven-Diercks (CDU) könnte sich eine ähnliche Machart vorstellen, wie die hölzernen Krippenfiguren im Park der Villa von Issendorff. Ludwig Oellerich (CDU) mahnte, dass eine solche Figur mindestens zwei Meter groß sein sollte und gegen Diebstahl gesichert werden müsse. Schließlich schlug Frank Wassermann (CDU) vor, einen Ideenwettbewerb auszuloben und Künstler aus der Region gezielt anzusprechen. Einem entsprechenden Antrag wurde zugestimmt. Konsens war außerdem, dass das Pflanzkonzept von Heike Hellwege umgesetzt werden soll.

Auszug aus dem Stader Tageblatt vom 17.06.2021

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